Überlandstraßenbahn Rom- Centocelle (-Frosinone)


Neben der Straßenbahn in Rom, die auf Normalspur (1435 mm) verkehrt, besteht auch noch das Rumpfnetz einer ehemaligen Überlandstraßenbahn, welche meterspurig (1000 mm) verkehrt. Einst hatte die Überlandstraßenbahn eine Ausdehnung von rund 112 Kilometern und ist vom Bahnhof "Roma Termini" in die 113 Kilometer entfernte Ortschaft Frosione gefahren.


Ab 1935 erfolgte der Rückbau der Strecke. Heute verkehrt die Überlandstraßenbahn mit einer Streckenlänge von sechs Kilometern nur noch auf dem Gebiet der Stadt Rom. (Weshalb man nicht mehr von einer Überlandstraßenbahn im eigentlichen Sinne sprechen kann).


Sobald die Metrolinie "C" bis in die Innenstadt ausgebaut ist, wird das verbliebene Rumpfnetz der einstigen Überlandstraßenbahn endgültig eingestellt. 

Garnitur (angeführt von TW 421, Baujahr 1926) zwischen den Haltestellen "Villini" und "Alessi". Obwohl die Fahrzeuge über 90 Jahre alt sind, sind diese noch im täglichen Verkehr (wenn auch modernisiert) anzutreffen.


Begegnung von TW 836 und TW 820 (Baujahr: 1999) zwischen den Haltestellen "Beradi" und "Balzani"


TW 424 durchquert gerade das Tor "Porta Maggiore" (erbaut im Jahre 52 n. Christus). Hier besteht eine Umsteigemöglichkeit zur Straßenbahn Rom.
TW 424 an der Endhaltestelle "Centocelle".


TW 425 abgestellt am Betriebshof. Da absehbar ist, dass die Straßenbahnlinie bald komplett eingestellt wird, wird nur noch das aller notwendigste in den Fuhrpark investiert.